Nächstes Konzert

Von fremden Ländern und Menschen

08.07.2017, 19.30 Uhr

Konzertsaal der Hochschule für Musik
– Tickets bei reservix.de

Robert Schumanns Klaviersonate Von fremden Menschen und Ländern dient als Leitfaden für das von fünf Dirigenten gestaltete Konzert, das den Zuhörer von den Fingalhöhlen in Mendessohn Barholdys Die Hebriden bis zur geheimen finnischen Nationalhymne Finlandia von Jean Sibelius führt. Die dänischen Nachklänge von Ossian von Nils Gade, der Kriegsbringer Mars aus der Planeten Suite des Engländers Gustav Holst und der Lügenbold Peer Gynt von Edward Grieg sind Teil unserer Begegnung mit fremden Menschen und Ländern.

Chronik vergangener Semester

Une danse á travers le temps

Wintersemester 2016

Erneut stellte das Werkstattorchester unter Beweis, dass es ungewöhnliche Konzertformate liebt und konzipierte so ein Konzert unter dem Titel „Une danse à travers le temps“ - „Ein Tanz durch die Zeit“. Thematisiert wurden verschiedene Kompositionen, die auf Gattungen der Tanzmusik beruhen. Die Schulmusikstudierenden Deborah Oehler, Christoph Gerdemann, Michael Gonsior und Clemens Weichard studierten zusammen mit unserem Künstlerischen Leiter Matthew Lynch Kompositionen von Rameau, Bizet, Desplat und Warlock ein. Dazu tanzten im Konzertsaal der Hochschule für Musik Dresden live die Tänzer Chiara und Jeremy Detscher zum „Danse Macabre“ von Camille Saint-Saëns. Das zweite Konzert fand, wie schon in vergangenen Semestern in der Versöhnungskirche Striesen statt.

Hoffnung, die zuletzt nicht stirbt

Sommersemester 2016

Zum ersten Mal in der Geschichte des Werkstattorchesters bereicherten die Stimmen eines Chors unsere Klänge. Der Studiochor der HfM wurde für ambitionierte Sänger und Sängerinnnen geöffnet und die Lehramtstudierenden Samira Nasser, Britta Göbeln, Luisa Gester und Maximilian Nicolai übernahmen sowohl Orchester als auch Chorleitung. Unter dem Titel „Hoffnung, die zuletzt nicht stirbt“ ertönten Klänge aus Mendelssohn Bartholdys Elias, Brahms Begräbnisgesang, und aus der Unvollendeten Sinfonie von Franz Schubert. Erneut dirigierte Maximilian eine eigene Komposition „sternenkind.“, die den Lauf des Lebens anhand von Literaturzitaten beschreibt, eingebettet in eigenen musikalischen Ideen. Zum Abschluss erklangen die Five Spirituelles aus dem Oratorium „A Child of our Time“ (UA 1944) von Michael Tippett, die von Matthew Lynch einstudiert wurden. Nach dem ausverkauften Konzert im Saal der HfM erfreute sich auch ein zahlreiches Publikum in der Lukaskirche an unseren Klängen. Auch zu diesem Konzert haben wir erneut Geflüchtete eingeladen.

Unsere kontinuierliche, kulturpädagogische Arbeit wurde von den lokalen Medien wahrgenommen: "Nicht nur die Vielzahl der Dirigenten, auch die stilistische Breite unterscheidet die Programme deutlich von denen anderer Laienensembles. So mag der Klangkörper zwar in erster Linie zur Ausbildung der Schulmusiker entstanden sein, für die Konzerte jedoch suchen die Beteiligten jedes Semester aufs Neue nach dem Besonderen." – Kreative Lehrerschmiede (DNN, 15.07.2016)

Eine Reise durch Europa

Wintersemester 2015/16

Zum Wintersemester 2015/16 stand „Eine Reise durch Europa“ an. Werke von Komponisten aus verschiedenen Ländern Europas, von Britten (England), Berlioz (Frankreich), Gade (Dänemark), Mussorgsky (Russland) und Sibelius (Finnland) wurden von den Schulmusikstudierenden Michael Gonsior, Martin Kirmse, Clemens Weichard und unserem Künstlerischen Leiter Matthew Lynch einstudiert. Mit eigenen Kompositionen rundeten der nun schon erfahrene Werkstattorchester-Komponist Lars Engeln mit seinem Werk „Symphosium“ und das aus Gabriel Frankes Feder entspringende und von ihm selbst dirigierte „Feuer“, das Programm ab.

Zum Konzert in der Versöhnungkirche haben wir explizit Flüchtlinge eingeladen und machten dafür mit mehrsprachigen Flyern in Erstaufnahmeeinrichtungen und Begegnungscafés Werbung. Im ausverkauften Konzertsaal der Hochschule für Musik und in der gut besuchten Versöhnungskirche erfreuten sich sowohl die Orchestermusiker, als auch das Publikum an den schönen, kräftigen und differenzierten Klängen.

Spirituelles und Sakrales

Sommersemester 2015

Unter der Leitidee „Spirituelles und Sakrales“ wurden für die Konzertreihe zwei neue Kompositionen verfasst. Maximilian Nicolai schrieb das Stück „MISSA“ und Gabriel Franke vertonte den „Strom des Lebens“. Maximilian brachte sein Stück selbst zu Uraufführung, während Gabriels Komposition von Gabriel von Felix Weickelt dirigiert wurde. Weitere Stücke der Komponisten Grieg, Smetana und Nielsen, rund um das Thema wurden von Tim Fischdick, Toni Marquart und unserem Künstlerischen Leiter Matthew Lynch einstudiert. Nach einigen Jahren Pause konzertierten wir wieder in der Versöhnungskirche in Striesen und wie gewohnt im Konzertsaal der Hochschule für Musik.

Das Werkstattorchester erzählt Geschichten

Wintersemester 2014/15

Der Titel „Das Werkstattorchester erzählt Geschichten“ versprach eine Konzertreihe, in der Stücke mit historischem und mythologischem Hintergrund aufgeführt wurden. Neben Werken von Schubert, Liszt und Franck brachte das Orchester die neue Komposition „Die Kinder der Nyx“ aus der Feder von Maximilian Nicolai zur Uraufführung, das auf Auszügen der Theogonie von Hesiodos beruht. Unser neuer Künstlerischer Leiter Matthew Lynch ergänzte das Programm durch eine sinfonische Dichtung von Dvořák und fand dabei einen guten Anschluss ans Orchester und an die Dirigenten Wiebke Hasse, Samira Nasser, Gabriel Franke und Markus Kaufmann. Die Studierenden des Arrangierkurses des Dozenten Johannes Gerstengarbe besuchten uns in einer Probe und konnten mit dem Orchester ihre arrangierten Stücke live erklingen lassen. Die Konzerte fanden im Konzertsaal der Hochschule für Musik und erstmalig im Festsaal der Dreikönigskirche statt und trafen auf ein breites, begeistertes Publikum.

Werkstatt BigBand & Orchester – Klassik meets Jazz

Sommersemester 2014

In einer erstmaligen Kooperation mit der Werkstattbigband, welche sich drei Jahre zuvor aus dem Werkstattorchester heraus gegründet hatte, vereinigten sich die beiden Ensembles musikalisch unter dem Titel: „Werkstatt BigBand und WerkstattOrchester – Klassik meets Jazz“. Das Werkstattorchester gestaltete die erste Konzerthälfte mit Stücken von Brahms, Dvořák, Glinka und Márquez dirigiert von Christina Rolf, Luisa Gester, Samira Nasser und unserer Künstlerischen Leiterin Eva Meitner. Darauf folgte ein gemeinsamer Konzertteil, in dem Songs von Michael Bublé, Ella Fitzgerald und Duke Ellington von beiden Ensembles und Sängern der Hochschule aufgeführt wurden, welche teilweise extra für diese Besetzung arrangiert worden sind. Lars Engeln komponierte „wayfarersYarn“ extra für diese Besetzung, das wurde von mit Dirigentin Eva Meitner uraufgeführt wurde. Die Bigband gestaltete das Ende eines Konzertes mit über 100 Musikern aus Klassik und Jazz, die man selten in dieser Kombination auf der Bühne sieht.

... und viele weitere.